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2. Bundesliga News

Vertagt! Die Entscheidung fällt am Montag

Schiedsrichter Wolfgang Stark hat während der Verhandlung des Berliner Einspruchs gegen die Spielwertung des Relegationsrückspiels in Düsseldorf (2:2) schwere Vorwürfe gegen einige Hertha-Spieler erhoben. Vor dem DFB-Sportgericht am Freitag in Frankfurt/Main sprach er von üblen Beleidigungen und einem Faustschlag. "Ich hatte Angst", gestand Stark. Inzwischen haben sich auch Hertha-Spieler zu den Vorfällen geäußert. Heute allerdings kommt es nicht mehr zu einem Urteil - der Spruch des DFB-Sportgerichtes fällt am Montag gegen 15:00 Uhr.

Oral setzt auf GPS - und auf Eigler!

Fünf Wochen Sommerpause haben die Spieler des FC Ingolstadt vor sich, dann geht es in die "Kampfwoche" (Trainer Tomas Oral). Diese steht dann auch Christian Eigler bevor. Am Freitag gaben die Schanzer bekannt, dass der 28-Jährige einen Vertrag bis 2015 unterschrieben hat.

Für Tüting geht es in Liga zwei

Mit dem Chemnitzer FC verpasste Simon Tüting im Ligaendspurt die Relegation zur 2. Bundesliga. Dennoch geht es für ihn nun eine Liga rauf: Der 25-Jährige unterschrieb bei Aufsteiger Sandhausen einen Vertrag bis 30. Juni 2014, mit der Option auf eine weitere Saison.

Neunaber füllt Jahns Zweitligakader

Sportchef Franz Gerber hat nach dem Aufstieg von Jahn Regensburg in die Zweite Liga viel zu tun. Trainer Markus Weinzierl zog weiter zum FC Augsburg, im Kader blieb nach den Abgängen von Schweinsteiger & Co. nur ein knappes Dutzend Profis mit gültigen Verträgen übrig. Abwehrspieler Mario Neunaber verlängerte am Freitag sein Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2014.

"Unbelasteter" FCK-Neustart - ohne Balakov

Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern hat sich von Trainer Krassimir Balakov getrennt. Der Bulgare hatte die Pfälzer erst am 22. März als Nachfolger von Marco Kurz übernommen, den sportlichen Niedergang bei sieben Niederlagen in acht Spielen jedoch nicht mehr abwenden können. Nun läuft abermals die Trainersuche an beim FCK - einen Schnellschuss wie vor Balakov soll es diesmal nicht geben.

Warteschleife in Sachen Knoll

Acht Abgänge haben die Dresdner bereits zu verzeichnen, auch den beiden unterbeschäftigten Innenverteidigern Martin Stoll (29, 11 Einsätze/1 Tor) und Jens Möckel (24, ohne Einsatz) würde man weiterhin keine Steine in den Weg legen, wenn diese ihren bis 2013 laufenden Vertrag auflösen möchten.

Bergmanns Favorit: Latka soll kommen

In Athen war er schon, bei Panio­nios. Bei Birmingham City eben­falls, er kann also auf Auslands­erfahrung zurückblicken. Zuletzt war Martin Latka (27) wieder eine Größe in der Innenverteidigung von Slavia Prag; nun scheint ihn ein Engagement in Deutschland zu reizen. Den athletischen Abwehr­mann (1,93 Meter) hat Trainer An­dreas Bergmann (52) unter die Lupe genommen, und die VfL-Bosse sind optimistisch, den Tschechen zum VfL lotsen zu können.

Hertha legt Protest ein

Hoch über den Wolken, auf dem Rückflug aus Düsseldorf, war Hertha im wahrsten Sinne des Wortes in der Schwebe - sportlich abgestiegen, aber noch mit der Hoffnung auf eine Rückkehr in die Bundesliga durch die Hintertür. Der Klub legte am Tag nach dem 2:2 in Düsseldorf Einspruch gegen die Spielwertung ein. Das DFB-Sportgericht verhandelt den Einspruch der Berliner am heutigen Freitag, die Düsseldorfer sagten die für Samstag geplante Aufstiegsfeier vorerst ab.

Riemann stürmt für Sandhausen

Aufsteiger SV Sandhausen rüstet sich für die Zweite Liga. Für die kommende Spielzeit kann Trainer Gerd Dais nun einen dritten Neuzugang einplanen: Vom VfB Stuttgart kommt Offensivspieler Alexander Riemann auf Leihbasis zunächst für ein Jahr an den Hardtwald.

Funk: "Alles passt perfekt"

Der FC St. Pauli hat nur knapp den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse verpasst. Für die kommende Saison basteln die "Kiez-Kicker" aber bereits fleißig an einem schlagkräftigen Kader: Torwart Philipp Tschauner verlängerte über einen "Umweg" sein Arbeitspapier bis 2013. Auch Mittelfeldspieler Patrick Funk und Stürmer Kevin Schindler werden bleiben.

Schickhardt: "Mit Todesangst leichenblass in der Kabine"
Werner: "Der Spielablauf kann nicht infrage gestellt werden"

Auch Stunden nach dem Abpfiff in der Düsseldorfer Esprit Arena erhitzt das Relegationsrückspiel zwischen Düsseldorf und Berlin die Gemüter - der Kontrollausschuss hat inzwischen erwartungsgemäß Ermittlungen aufgenommen, die Präsidenten von DFB und DFL reagierten mit einer gemeinsamen Erklärung. Hertha denkt, nachdem die Partie kurz vor Ende aus dem Ruder lief, laut über einen Protest nach. Fortuna-Manager Wolf Werner sagt indes: "Der Spielablauf kann nicht infrage gestellt werden."

"Es helfen nur noch strengste Sanktionen"

Die Krawalle in Düsseldorf haben das Fass zum Überlaufen gebracht. Tags zuvor die kriminellen Handlungen in Karlsruhe, zehn Tage davor die Welle der Gewalt beim Abstieg des 1. FC Köln. Zustände wie im Bürgerkrieg beim Bundesliga-Abstieg von Frankfurt vor einem Jahr, Angst um Leib und Leben bei den Pokalspielen Nürnberg - Fürth und Dortmund - Dresden in dieser Saison. Die Aufzählung lässt sich beliebig fortsetzen.

Kaputte Scheiben: Hertha-Sonderzug hält in Hamm

In der Nacht nach dem skandalösen Relegations-Rückspiel zwischen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf und Absteiger Hertha BSC (2:2) blieb es nach Angaben der Düsseldorfer Polizei vom Mittwochmorgen vergleichsweise ruhig. Die befürchteten Ausschreitungen blieben aus. Ein Sonderzug mit Berliner Fans musste derweil in Hamm angehalten werden, nachdem in den Waggons Fensterscheiben zerschlagen worden waren.

Knallkörper, Jubelchaos - und der Aufstieg

Feuerwerkskörper während der Partie, chaotische Szenen, eine 20-minütige Unterbrechung, zu früh jubelnde Fans auf dem Rasen und ein großes Polizeiaufgebot legten am Dienstag beim Relegations-Rückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC (2:2) einen dunklen Schatten über den Aufstieg der Rheinländer. Referee Wolfgang Stark erhielt für seine besonnene Vorgehensweise höchstes Lob.

Die Relegation

Zum vierten Mal seit der Wiedereinführung der Relegation im Vorjahr müssen vier Teams nach dem Ende der regulären Saison in die Verlängerung. 2009 hatten sich jeweils die unterklassigen Teams durchgesetzt, 2010 und 2011 jeweils der Bundes- und der Drittligist. Der behielt auch 2012 die Oberhand: Regensburg steigt auf, der KSC ab. Hertha muss die Bundesliga wieder verlassen, Düsseldorf meldet sich zurück.

Haas wird die neue Nummer eins bei Union

Mit einem neuen Stammtorwart will Union Berlin in die nächste Saison gehen: Am Dienstag gaben die Köpenicker die Verpflichtung von Daniel Haas bekannt, der bisher bei 1899 Hoffenheim unter Vertrag stand. Union-Trainer Uwe Neuhaus plant seinen zweiten Neuzugang als "Nummer eins" ein. Für Marcel Höttecke gibt es durch den Neuzugang keine Zukunft mehr bei den Eisernen.

Stanislawski: Umbruch ohne Aufstiegsdruck

Beim 1. FC Köln soll sich "wirklich etwas ändern". Deshalb wurde am Dienstag mit Holger Stanislawski der Trainer vorgestellt, der beim Bundesliga-Absteiger den Umbruch einleiten soll. Die Planungen sind laut Geschäftsführer Claus Horstmann "mittelfristig" ausgelegt, insgeheim aber wünscht man sich nicht weniger als "die Quadratur des Kreises".

Überraschung: St. Pauli trennt sich von Schulte

Helmut Schulte (54) muss beim FC St. Pauli überraschend seinen Hut nehmen. Der Zweitligist trennte sich mit sofortiger Wirkung von seinem Sportchef. Wie der Klub am Dienstag nun auch offiziell bestätigte, wurde Schultes Vertrag, der eigentlich noch bis Februar 2013 lief, in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Vorangegangen waren mehrere Gespräche zwischen dem Präsidium und Schulte.

Befördert: Schroth wird Maurers Assistent

Für die Münchner "Löwen" ist nach einer Testspiel-Tour über die Dörfer nun erstmal Urlaub angesagt. Sportchef Florian Hinterberger ist derweil in Sachen Neuzugänge unterwegs. Von Bancé bis Bröker - die Kandidatenliste ist lang. Fix ist bei 1860 aber noch nichts, außer dass Ex-Profi Markus Schroth in den Cheftrainerstrab aufrückt.

Quelle: Kicker.de



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